Handballer mit der dritten Niederlage im dritten Spiel – Auswärtsspiel bei der HSG Fichtelgebirge am heutigen Samstag

Mainburg weiterhin mit stark dezimiertem Kader – Dominik Abeltshauser fällt auch aus

 Es läuft noch immer nicht alles nach Plan bei den Handballern des TSV Mainburg: Auch beim ersten Heimspiel der Saison sprang am vergangenen Mittwoch in der prall gefüllten Hallertauer Mittelschulturnhalle nichts Zählbares für die Mannen von Trainer Semir Hadzidulbic heraus. So musste man sich nach einem, über weite Strecken, sehr zähen Spiel gegen den Aufsteiger aus Kunstadt schlussendlich mit 22:25 geschlagen geben. Vor Allem im Angriff ist das Fehlen von gleich drei Stammspielern aus der vergangenen Saison noch ein großes Problem, so mangelt es häufig noch am nicht perfekt einstudierten Zusammenspiel. „Wir müssen zwei ganz neue Spieler in unser System integrieren und das dauert einfach eine gewisse Zeit, die wir leider in der Vorbereitung nicht hatten. Bis auf den aus familiären Gründen fehlenden Tobias Spenger waren alle anderen Ausfälle ja mehr als kurzfristig und das konnten wir einfach bis jetzt nicht kompensieren.“, analysiert der Chefcoach der Mainburger die aktuelle Situation. Man sieht den Spielern an, dass sie immer noch diesen unbändigen Siegeswillen in sich tragen, aber es scheitert noch an der fehlenden Spielpraxis.

Und als wäre die personelle Situation in den Mainburger Lagern nicht eh schon angespannt genug, muss man nun auch noch auf Dominik Abeltshauser verzichten. Der Spielmacher, der diese Saison frisch aus Landshut in die Hopfenstadt wechselte, musste bereits beim Spiel gegen Kunstadt mit schweren Kreislaufproblemen vom Platz und wird auch zur heutigen Partie nicht rechtzeitig wieder auf die Beine kommen.

Das Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft an der tschechischen Grenze wird für die Mainburger somit wieder eine harte Probe und bei den Hopfenstädtern hofft man, dass vielleicht heute der Knoten platzen könnte. Ein ganz besonderes Spiel wird es auf jeden Fall für Daniel Englbrecht: Den Ex-Mainburger verschlug es aus beruflichen Gründen in der vergangenen Saison noch Marktredwitz, weshalb er sich auch sportlich neu orientieren musste und sich für die nahegelegene HSG Fichtelgebirge entschied. Die Mainburger freuen sich auf ein Wiedersehen mit ihrem langjährigen Mannschaftskameraden.

Abfahrt mit dem Stanglmeier-Fanbus ist um 13:00 an der Hallertauer Mittelschulturnhalle.