In der Bezirksoberliga Altbayern musste sich der TSV Mainburg dem SG Moosburg mit 32:38 (11:18) geschlagen geben. Drei Spieltage vor Saisonende rückt der Abstieg der Mainburger damit immer näher.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Bis zur 15. Minute hielten die Hausherren das Spiel offen, doch bereits in dieser Phase zeigte sich ein zentrales Problem: Die Mannschaft um Kapitän Hannes Möser fand in der Defensive überhaupt keinen Zugriff. Spätestens nach dem 7:9 aus Mainburger Sicht übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Tor um Tor bauten die Moosburger ihren Vorsprung aus und stellten bis zum Halbzeitpfiff auf 18:11 – eine Vorentscheidung war zu diesem Zeitpunkt bereits gefallen.
Zu einfach kamen die Schützlinge des ehemaligen Mainburger Trainers Semir „Tuce“ Hadzidulbic zu ihren Treffern. Immer wieder tauchten sie nahezu ungehindert vor dem Mainburger Tor auf. Weder Hannes Möser noch der nach rund 20 Minuten eingewechselte Michael Piele konnten die Vielzahl freier Würfe entscheidend entschärfen – wenngleich Piele im weiteren Verlauf mit mehreren Paraden eine insgesamt starke Leistung zeigte.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier. Die TSV-Akteure steigerten sich zumindest im Angriff deutlich. Allen voran Maxi Altmann, der mit 11 Treffern (davon 5 Siebenmeter) erfolgreichster Mainburger Werfer war, übernahm Verantwortung. Dennoch verhinderten die weiterhin großen Lücken in der Abwehr eine echte Aufholjagd. Näher als auf vier Tore kamen die Gastgeber nicht mehr heran. Zwar entschieden die Mainburger die zweite Halbzeit mit 21:20 für sich, doch der 38:32-Erfolg der Gäste geriet nie ernsthaft in Gefahr.
Bei noch drei ausstehenden Spielen ist der Klassenerhalt rechnerisch zwar weiterhin möglich, realistisch betrachtet jedoch nur noch schwer zu erreichen.
Aufstellung und Tore TSV Mainburg:
Hannes Möser, Michael Piele (beide Tor)
Maxi Altmann (11/5), Sebastian Rauscher (5), Milan Sedivec (5), Niklas Hirschberger (4), Christoph Würfl (3), Ludwig Kallmünzer (2), Leon Höfter (1), Maxi Seitz (1), Julian Kuhns