Abschied und Revanche: TSV Mainburg vor letztem Saisonspiel

Abstieg steht fest – Team will sich mit Sieg und Dank an die Fans verabschieden

Zum letzten Saisonspiel in der Bezirksoberliga empfängt der TSV Mainburg am kommenden Samstag den TV Eggenfelden. Anpfiff ist ausnahmsweise bereits um 16:30 Uhr in der Nandlstädter Raiffeisenhalle – ungewohnt für die Mainburger, da die Heimspiele sonst traditionell am Sonntag stattfinden. Grund dafür ist der letzte Spieltag der BOL, an dem alle Begegnungen zeitgleich ausgetragen werden.

Auch wenn der Abstieg in die Bezirksliga seit dem vergangenen Spieltag endgültig feststeht, geht es für die Mannschaft um Kapitän Hannes Möser keineswegs nur um ein bedeutungsloses Spiel. Vielmehr will sich das Team noch einmal von seiner besten Seite präsentieren und den eigenen Fans einen versöhnlichen Saisonabschluss schenken.

Das Spiel steht dabei ganz im Zeichen des Abschieds: Mit Trainer Milan Sedivec sen. und seinem Sohn Milan jun. verlassen zwei prägende Figuren den Verein. Zudem werden auch Niklas Hischberger, der zurück nach Gaimersheim wechselt, sowie Maxi Altmann verabschiedet. Gerade bei Altmann hatte man bis zuletzt gehofft, um ihn ein neues, hungriges Team aufbauen zu können.

Eine positive Nachricht gibt es dennoch: Die Routiniers Hannes Möser und Christoph Würfl haben zugesagt, noch ein weiteres Jahr dranzuhängen und dem Team mit ihrer Erfahrung Stabilität zu verleihen.

Neben dem sportlichen Aspekt möchte die Mannschaft dieses Spiel auch nutzen, um einfach Danke zu sagen: Danke an die Fans, die das Team trotz einer sehr ernüchternden Saison immer unterstützt haben, die den ungewohnten Sonntagabend als Spieltermin angenommen und die Fahrt nach Nandlstadt zu jedem Heimspiel auf sich genommen haben.

Die Motivation für das letzte Spiel ist klar: Trainer, scheidende Spieler und die treuen Fans sollen mit einem Sieg verabschiedet werden. Zusätzlich brennt die Mannschaft darauf, Revanche für das Hinspiel zu nehmen, das in Eggenfelden denkbar unglücklich mit 22:23 verloren ging.

Alles ist also angerichtet für einen emotionalen und kämpferischen Saisonabschluss in der Nandlstädter Raiffeisenhalle.